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Geschrieben von: Renata De Paoli
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Montag, 03. März 2003 um 00:00 |
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Der Erfolg unseres Steinmetzlehrlings Jonathan Gubser an der nationalen Berufsmeisterschaft - Wir gratulieren! Auschnitt aus dem Höfner Volksblatt vom 28.02.03 Der Schweizer Meister der Steinmetze Jonathan Gubser setzte sich in einem hart umkämpften Wettbewerb gegen ausgewählte Konkurrenten durch. Jetzt hat er die Gelegenheit, gegen Steinmetze aus aller Herren Länder anzutreten.
Jonathan Gubser aus Oberterzen stiftet im 4. Lehrjahr bei der J. & A. Kuster Steinbrüche AG Bäch in Freienbach und trat letzte Woche zum ersten Mal an der nationalen Berufs-Meisterschaft an Dieser Wettbewerb wird alle zwei Jahre vom Schweizerischen Baumeisterverband (SBV) organisiert. Jonathan erklärt: <Wir hatten 22 Stunden Zeit, aus einem 50 x 30 x 30 cm grossen Muschelkalksteinstück eine Skulptur (siehe Bild) nach Plan anzufertigen. An einem Tag wurde jeweils siebeneinhalb Stunden gearbeitet.> Der 21-Jährige war von sich überzeugt: <Ich habe damit gerechnet, dass ich Schweizer Meister werde, was mir dann auch gelungen ist.> Den zweiten Platz belegte der bereits ausgelernte Fabian Rohrbasser aus Wollerau, der ebenfalls in der J. & A. Kuster Steinbrüche AG Bäch arbeitet. Ein kreativer, aber harter JobLaut Lehrmeister Markus Kuster, muss ein Steinmetzlehrling nach abgeschlossener Lehre in der Lage sein, Natursteine von Grund auf selbstständig zu bearbeiten. Darum sei Steinmetz ein kreativer, aber körperlich sehr anspruchsvoller Beruf. der geistige Gewandtheit, überdurchschnittliches Auffassungs- und Vorstellungsvermögen sowie viel Geduld und Ausdauer verlangt, erzählt Markus Kuster. Berufsleute aus aller Welt Berufsweltmeisterschaften gibt es seit 1950. Die ersten Wettbewerbe wurden in Spanien durchgeführt mit dem Ziel, das Handwerk nach dem Zweiten Weltkrieg zu fördern. Die Schweiz springt dieses Jahr für Dubai ein, das seine Kandidatur im Dezember 2000 überraschen zurückgezogen hat. Deshalb organisiert St. Gallen nach 1997 bereits zum zweiten Mal eine Berufsweltmeisterschaft. Zu den Wettkämpfen vom 19. bis 22. Juni werden rund 700 Jugendliche aus 37 Ländern erwartet. Darunter sind rund zwölf bis vierzehn Steinmetze. Markus Kuster, der selbst im Jahr 1979 Weltmeister geworden ist, meint, dass sein Lehrling eine gute Chance auf den Titel des besten Steinmetzes der Welt hat. Immerhin haben seit seinem Sieg noch zwei weitere Lehrlinge der Kuster AG erfolgreich an Weltmeisterschaften teilgenommen. Jonathan selbst glaubt ebenfalls an seine Fähigkeiten: <Ich bin voller Zuversicht, dass ich mich gegen meine Konkurrenten erfolgreich durchsetzen kann.> |